Die schoene Schwester unserer Hansestadt sieht tatsaechlich unglaublich gut aus. Kristallklares Wasser, metallisch glaenzende skyscraper und ueber allem der azurblaue Himmel verziert mit weißen Wattewolken. Optik ist hier wichtig. Die Innenstadt ist uebersaet mit langbeinigen high-heels-tragenden Gazellen, die ihre wallende Maehne kunstvoll ueber die Schulter streichen und kosmopolitischen Anzugtraegern mit Ray Ban Sonnenbrillen. In der Mittagspause ist der an die downtown grenzende Botanische Garten uebersaet von sonnenhungrigen Joggern.
Doch augenblicklich haben die Laeufer mehr Power als die Sonne. Im Hafen ist es zudem stuermisch, der Wind zerrt wie ein trotziges Kind an meinen Haaren. Die kalte Luft kommt von allen Seiten. Noch nehme ich alles wie in Zeitlupe war. Jetlag und Erkaeltung schmeissen eine Party und ich bin nicht eingeladen. Die ersten Tage nutze ich um Organisatorisches zu erledigen. So richte ich einen Bankaccount ein, besorge mir eine australische Prepaid-Karte fuer mein Handy und beantrage meine tax file number.
Das hostel in dem ich untergekommen bin ist ein Drecksloch und so schlittere ich gleich volle Wucht ins Backpackerleben. Abends wird jedoch gemeinsam gegessen, getrunken und musiziert. So lernt man unglaublich viele interessante Menschen und Lebensgeschichten kennen. Die Gitarrenklaenge und außergewoehnlichen Gespraeche lassen mich augenblicklich all den Schmutz vergessen und ich fuehl mich einfach nur wohl. Ca. ein Drittel der ,Pink-Hostel-Bewohner' hat sich hier dauerhaft in einem der Achterzimmer niedergelassen und es heißt, wer laenger als eine Woche hier residiert bleibt. Und als der Tag kommt, an dem im Hostel kein Bett mehr fuer mich frei ist, bin ich doppelt froh, dass ich fuer eine Nacht bei Susanne & Roman Unterschluepf finde. Zudem kocht Susanne fabelhaft und die naechtliche Aussicht von der Dachterrasse ihres Hauses ist sensationell. Einfach wunderbar, von Fremden so herzlich empfangen zu werden!
Als ich mir am Tag fuenf ein Busticket nach Byron Bay kaufe, ist ausgerechnet fuer die Abfahrtszeit am Abend keine Platzreservierung mehr moeglich. So beschliesse ich, noch eine Nacht ins ,Pink Hostel" zueruck zu kehren und am naechsten Tag in Richtung der sonnigen Ostkueste zu starten. Als ich dann Abends genuesslich meine Mohrruebe verschnabuliere, komme ich mit drei Sueddeutschen ins Gespraech, die dekadent Kangeroosteaks verputzen. Nach einer Kangerookostprobe und dem ueblichen Smalltalk entsteht - zunaechst scherzhaft - die Idee, die Jungs bei ihrer Roadtour von Sydney nach Melbourne zu begleiten. Doch nach einigen Glaesern ,Bubbly' haben mich die Jungs dann tatsächlich soweit: Ich beschließe mein Busticket nach Byron Bay umzubuchen und mich - nach kurzer Persokontrolle - auf das Abenteuer Roadtrip einzulassen...
Doch augenblicklich haben die Laeufer mehr Power als die Sonne. Im Hafen ist es zudem stuermisch, der Wind zerrt wie ein trotziges Kind an meinen Haaren. Die kalte Luft kommt von allen Seiten. Noch nehme ich alles wie in Zeitlupe war. Jetlag und Erkaeltung schmeissen eine Party und ich bin nicht eingeladen. Die ersten Tage nutze ich um Organisatorisches zu erledigen. So richte ich einen Bankaccount ein, besorge mir eine australische Prepaid-Karte fuer mein Handy und beantrage meine tax file number.
Das hostel in dem ich untergekommen bin ist ein Drecksloch und so schlittere ich gleich volle Wucht ins Backpackerleben. Abends wird jedoch gemeinsam gegessen, getrunken und musiziert. So lernt man unglaublich viele interessante Menschen und Lebensgeschichten kennen. Die Gitarrenklaenge und außergewoehnlichen Gespraeche lassen mich augenblicklich all den Schmutz vergessen und ich fuehl mich einfach nur wohl. Ca. ein Drittel der ,Pink-Hostel-Bewohner' hat sich hier dauerhaft in einem der Achterzimmer niedergelassen und es heißt, wer laenger als eine Woche hier residiert bleibt. Und als der Tag kommt, an dem im Hostel kein Bett mehr fuer mich frei ist, bin ich doppelt froh, dass ich fuer eine Nacht bei Susanne & Roman Unterschluepf finde. Zudem kocht Susanne fabelhaft und die naechtliche Aussicht von der Dachterrasse ihres Hauses ist sensationell. Einfach wunderbar, von Fremden so herzlich empfangen zu werden!
Als ich mir am Tag fuenf ein Busticket nach Byron Bay kaufe, ist ausgerechnet fuer die Abfahrtszeit am Abend keine Platzreservierung mehr moeglich. So beschliesse ich, noch eine Nacht ins ,Pink Hostel" zueruck zu kehren und am naechsten Tag in Richtung der sonnigen Ostkueste zu starten. Als ich dann Abends genuesslich meine Mohrruebe verschnabuliere, komme ich mit drei Sueddeutschen ins Gespraech, die dekadent Kangeroosteaks verputzen. Nach einer Kangerookostprobe und dem ueblichen Smalltalk entsteht - zunaechst scherzhaft - die Idee, die Jungs bei ihrer Roadtour von Sydney nach Melbourne zu begleiten. Doch nach einigen Glaesern ,Bubbly' haben mich die Jungs dann tatsächlich soweit: Ich beschließe mein Busticket nach Byron Bay umzubuchen und mich - nach kurzer Persokontrolle - auf das Abenteuer Roadtrip einzulassen...
Was zeigt mir da gerade mein seit Tagen vernachlässigter Google-Reader? Ein Post auf Frog the World! Was für eine Freude von Dir zu lesen und dann noch so schön und ausführlich, auch wenn wir uns sommerliche Hitze bei hiesigen eisigen Minusgraden und erstem Schneegestöber (das allerdings in München) kaum mehr vorstellen können. Bitte bitte ganz bald mehr davon, damit wir erfahren, wie das Abenteuer Roadtrip weiterging... Ich hoffe, Erkältung und Jetlag sind nun ganz und gar überstanden und wünsche Dir gleichwohl, dass sich die beschriebene slow-motion nicht in einen Zeitraffer verwandelt hat, damit Du auch ja alles ausgiebig genießen kannst. Fühl Dich gedrückt und geküsst.
AntwortenLöschen...Schneegestoeber in Muenchen. Hoert sich nach einem famosen ersten Winter suedlich des Weisswurstaequators an. Ich denk an dich und wuensche Georg & dir einen guten Start in der bayerischen Landeshauptstadt!
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